Alles neu

•17. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Hier entsteht demnächst ein neuer Blog.

Wenn Sie sich daran beteiligen oder Ideen dazu einbringen wollen, senden Sie uns bitte eine eMail oder hinterlassen einen Kommentar.

i.A.

ihr Großstadtspinner

Der dreiköpfige Affe – ein Lebenszeichen

•13. September 2009 • 1 Kommentar

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Sicherlich haben einige von euch diese Morsezeichen erhalten und wussten bescheid, wieso es so still hier war. Für die anderen hier die Übersetzung der obigen Morsezeichen:

sos – ich bin gerade auf der flucht vor dem dreiköpfigen affen. aufgrund dieser tatsache war es mir bisher nicht weiter möglich
hier regelmäßig zu posten. Grüße aus dem Dschungel, nuhp

Um jetzt mal Klartext zu sprechen:

Dieser Blog wird wahrscheinlich bald umgebaut. Ich werde einen Neuanfang machen, nicht nur hier, sondern auch im Leben. Es gibt viel zu viel, was ich ändern will, aber auch muss. Evtl. entsteht auch ein komplett neuer Blog.

Handtuchkrieg adé – Frieden in Sicht?

•24. Juli 2009 • 6 Kommentare

Eigentlich will man im Urlaub seine Ruhe und entspannen, jedoch herrscht seit Ewigkeiten Krieg – Handtuchkrieg. Deutsche gegen Engländer. Liege um Liege, Handtuch um Handtuch.

Natürlich will jeder den besten Sonnenplatz sicher haben, auch wenn man den Tag über nicht im Hotel ist, sondern auf einer Bootstour o.ä. unterwegs ist. Der Reiseanbieter Thomas Cook hat sich nun was besonderes pfiffiges ausgedacht:

Für und 3€/Tag können in ausgewählten Hotels die Liege, mitsamt Schirm, schon von der Heimat aus reserviert werden, natürlich nur wochenweise buchbar.

Dabei frage ich mich, woher überhaupt der Irrglauben kommt, dass man durch simples Hinlegen eines Handtuches auf einer Liege Besitzansprüche über einen ganzen Tag geltend machen kann. Wurde einem nicht schon als Kind beigebracht, dass es heißt: „Weggegangen, Platz vergangen“?

Geplante Reservierungsmöglichkeiten der nächsten Jahre:

  • Sitzplatz im Restaurant – 2 € / Mahlzeit
  • Tresenplatz an der Bar – 5 € / Std. oder Mindestverzehr von 3 Drinks / Std.
  • Sitzplatz auf der öffentlichen Toilette – 1 € /Std. (Stehplätze zum halben Preis)

Natürlich sind alle genannten Reservierungen auch nur im Voraus buchbar.

Übrigens schlage ich hiermit den Chef von Thomas Cook für den Friedensnobelpreis vor, weil er und seine Firma sich mit solch wichtigen, globalen Themen beschäftigen und Lösungen entwickeln.

Nun seid ihr an der Reihe, ich erwarte von euch die besten Tipps für einen erfolgreichen Handtuchgefecht. Wie besiegt man am besten den Feind? Und kommt mir nicht mit dem frühen Vogel, denn der kann mich mal, ich will im Urlaub ausschlafen ;)

Solche Kommilitonen wünscht sich doch ein jeder….

•5. Juli 2009 • 3 Kommentare

Ob der viele Vodka daran schuld ist, dass die russischen Studenten scheinbar tagsüber ihren Rausch ausschlafen oder ist das alles doch nur gestellt? Auf jeden Fall ein paar sehr nette Ideen, wie man seine Freunde ärgern und erschrecken kann.

Du bist OUT!

•1. Juli 2009 • 8 Kommentare

Berlin, in einem Geschäft des Bekleidungsunternehmens, das genau so heißt wie der Bewohner einer bekannten amerikanischen Metropole:

Dort steht ein Pärchen vor dem Rundkleiderständer mit den T-Shirts. Sie, von Kopf bis Fuß gestylt, greift nach dem schrecklichsten aller T-Shirts: neonpink und mit einen scheußlichen Motiv. Fragend schaut sie ihn an, er antwortet nur gelangweilt: „Nö…“

Entsetzt erwidert  sie: „Du bist OUT!“

Ist ma[n] wirklich „out“, nur weil er sich weigert, solche Farben zu tragen?

Lebewesen auf dem Uni-Campus: Der Schläfer

•22. Juni 2009 • 6 Kommentare

In dieser Kategorie möchte ich nach und nach auf die verschiedensten Arten von Lebewesen eingehen, die mir im Laufe meines Studiums so begegnen und mein tägliches Leben prägen. Anfangen werde ich am besten mit dem Exemplar direkt neben mir:

Zahnpasta und Kugelschreiberlinien irgendwo im Gesicht, unverkennbare Out-of-bed-Frisur, tiefe Augenringe und die Arme verkreuzt um auf ihnen liegen zu können.

Sein einziges Bestreben scheint die physische Anwesenheit zu sein, obwohl wir uns hier noch in einem Diplomstudiengang befinden, wo man sich in keinerlei Listen eintragen muss, wenn man an der Vorlesung teilnehmen mag. Also entfällt der Grund der Anwesenheitspflicht und es muss andere Gründe haben, wieso dieser Typ von Student tagtäglich völlig verschlafen als einer der ersten vor den Türen der Hörsäale steht und nur darauf wartet, dort dann schlafen zu können. Ich bin überaus froh, dass mein Sitznachbar im Physikhörsaal einer von der Sorte ist, die nicht unangenehm riechen,  auf Kuschelkurs gehen und mit leicht  geöffneten Mund einen das Lied der Säge vortragen.

Mögliche Gründe, wieso er im Hörsaal schläft:

  1. Er musste die Erkenntnis wieder einmal treffen, dass das Protokoll/Hausarbeit/… deutlich zeitaufwendiger war als er es vorher dachte, so dass das Erstellen einen Tag vor Abgabetermin keinesfalls ausreichend zu sein scheint.
  2. Er musste unbedingt noch eine komplette Staffel Scrubs schauen.
  3. Er besuchte das Konzert einer seiner Lieblingsbands, welches leider in der Woche stattfand und bis spät in die Nacht ging.
  4. Er hat eine sadomasochistische Ader. Die verkrumme Haltung und der harte Untergrund befriedigen ihn.
  5. Der Professor trägt den Stoff einfach nur monoton und einschläfernd vor.

Eine Unterart dieses Wesens ist der „Verschlafene“. Er zeigt teilweise ähnliche Verhaltensmuster, jedoch unterscheidet er sich darin, dass er keinesfalls einen festen Schlaf besitzt. Sekundenschläfe sind sein Hauptmerkmal. Dies zu beobachten, kann sehr amüsant werden. Er wippt mit dem Kopf immer hin und her, so dass dieses Schauspiel einem Stehaufmännchen ähnelt. Dabei versucht er mit allen Mitteln den Kampf gegen die Müdigkeit zu gewinnen, unterliegt ihr jedoch mit einer Wahrscheinlichkeit von 75%.

Schon gewusst, …? Museen vs. Regen

•17. Juni 2009 • Kommentar schreiben

…dass die einzige europäische Stadt mit „mehr Museen als Regentagen“ ist?

Berlin hat über 175 Museen und Sammlungen, hingegen hat die Stadt im Durchschnitt nur 148 Regentage pro Jahr.

Zukunftsplanung – eine Liste zum Abarbeiten

•16. Juni 2009 • 8 Kommentare

Früher hieß es schlicht, dass ein Ein Mann muss drei Dinge im Leben tun: einen Baum pflanzen, einen Sohn zeugen, ein Haus bauen.

Da ich aber nicht ein ganz gewöhnlicher Mann, sondern ein anspruchsvoller nuhp bin, habe ich 33 Dinge zusammengetragen, die ich im Leben erlebt haben möchte:

  • nackt über einen öffentlichen Platz rennen.
  • 21 Filme am Stück schauen
  • alle Bundesländer mindestens einmal besucht haben
  • alle Länder der EU mindestens einmal besucht haben
  • alle Kontinente mindestens einmal besucht haben
  • Karneval in Rio verbringen
  • per Anhalter fahren
  • die Frau fürs Leben treffen
  • die eigenen Gene vererben
  • im unpassendsten Moment einen Lachkrampf bekommen
  • ein riesiges Event organisieren
  • einen ganzen Tag einen fremden Dialekt imitieren
  • alle Weltwunder besucht haben
  • in einer Gondel durch Venedig fahren
  • zu zweit unter dem Sternenhimmel einschlafen
  • Las Vegas und New York besuchen
  • auf Fotosafari in Afrika gehen
  • eine Kanureise erleben, die sich über mehrere Tage erstreckt
  • klassische Tänze erlernen
  • das Kamasutra lesen und auch anwenden
  • ein eigenes Haus bauen und besitzen
  • einen Nebenjob annehmen, während des Studiums
  • in einer Band mitspielen
  • eine philosophische Unterhaltung mit einem Bettler führen
  • ein Traumtagebuch führen
  • ein eigenes T-Shirt entwerfen
  • einen Geheimcode erfinden
  • einen Cocktail erfinden
  • bei einem Marathon mitlaufen
  • etwas erfinden
  • einen Beruf ausüben, der mir Spaß macht
  • eine Rente erhalten
  • eine Menge Unsinn erleben, über den ich später lachen kann

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Alle Angaben sind ohne Schießgewehr gemacht worden.

Gute-Laune-Nonsense

•12. Juni 2009 • 1 Kommentar

Uuuh rapetituuuh, un petit jour, entre tes draps, la la la la lalala la la la la. – Isch ‘abe ein Vogel.

Vorsicht! Meine Laune ist heute phänomenal total gut :>

Nach 13 Jahren: Die „Krücke“ wird an den Nagel gehangen

•31. Mai 2009 • 4 Kommentare

Vieles im Leben kommt unerwartet von einem Moment auf den anderen. Jedoch gibt es auch diese Ereignisse, die so langsam voranschleichen und deren man sich eigentlich bewusst ist,  aber man dennoch lieber nicht dran denken mag.

Nun ist es aber soweit. Vorbei ist vorbei. Im Sinne des folgenden Zitats habe ich nun gehandelt:

Unsere Vergangenheit bleibt immer Teil unseres Lebens, aber man muss Vergangenheit auch Loslassen um Zukunft zu leben. (Marietta Grade)

Die Unterschrift ist gesetzt und der Brief verschickt. Ich schau zurück auf eine wunderbare Zeit. Gewusst habe ich es eigentlich seit Anfang des Jahres, nun sage ich es offen:

13 Jahre Feld- und Hallenhockey sind hiermit beendet.

Da ein Ende auch gleichzeitig ein Anfang von etwas neuem ist, so habe ich ein bereits ein Ziel ins Auge gefasst. Ich werde nächstes Jahr im Mai an den 25km von Berlin teilnehmen.

Wanted: Steckdosenschweine an der Uni

•15. Mai 2009 • 9 Kommentare

Im Mops auf einer Couch sitzend, sowie dem dampfenden Kaffee vor meiner Nase, rege ich mich innerlich darüber auf, dass zu wenige Steckdosen auf dem Campus vorhanden sind.

Die Seminar- und Übungsräume besitzen meist nur zwei. Natürlich in unmittelbarer Tafelnähe, so dass ein Strom ergaunern für den Laptop defakto nicht möglich ist. Wenn die akute Stromversorgung von nöten ist, da die Akkus der gähnenden Leere nahe sind und man ein Projekt unbedingt beenden muss, gibt es den einen oder anderen Dozenten, der einen an die heiligen Steckdosen auch nur dann heranlässt. Es ist eigentlich schade, dass zwar überall auf dem Gelände per Wlan Internet verfügbar ist, jedoch nirgends offizielle Möglichkeiten vorhanden sind, auch mal per Stromkabel seine Geräte nutzen zu dürfen. Über die Vorlesungsräume mag ich gar nicht erst schreiben, weil dort wurde von niemanden bisher je irgendeine Öffnung an den Wänden gesichtet.

Zum Glück gibt es halt den Mops, andere Alternative wäre die Bibliothek gewesen. Dort gibt es ausreichend Arbeitsplätze, die ALLE mit einer eigen Steckdose ausgestattet sind, jedoch darf man dort weder essen noch etwas anderes außer Wasser aus durchsichtigen Flaschen trinken.

Also genieße ich nun meinen Kaffee, bin froh, dass es auch den Mops gibt und gebe mich meinen Tagträumen hin, vielleicht kommt ja noch ein Steckdosenschweinchen vorbei ;)

1000x besucht – ein Dankeschön an alle Besucher

•11. Mai 2009 • 5 Kommentare

Ein herzliches Dankeschön an euch da draußen. Heute abend gegen 21 Uhr konnte der Großstadtdschungel seinen 1000. Besucher zählen. Ich bedanke mich bei allen, die hier bisher vorbeigeschaut haben, es gerade tun und es auch weiterhin tun werden. Für die Zukunft sind so einige Dinge geplant:

-Safari quer durch den Großstadtdschungel zusammen mit Avantgarde
-Fortsetzung der „Schon, gewusst..?“-Reihe
-Neues von den Stadtaffen
-mehr aus dem Leben des nuhps
-die eine oder andere Überraschung…

Grüße aus dem Dschungel,
nuhp

Das Suchverhalten merkwürdiger Großstädter

•8. Mai 2009 • 3 Kommentare

Nachdem ich damals schon bei tanine auf ihrem Blog time for sheeps schmunzeln musste über die teils sehr lustigen Suchanfragen, mit welchen die Leute auf ihrem Blog gelandet waren, habe ich nun etwas ähnliches bei meinem Blognachbar dontblog gefunden. Es ist erstaunlich, wodurch die Leute auf den eigenen Blog landen und Grund genug regelmäßig in die Statistik zu schauen, um sich darüber köstlich amüsieren zu können. Alles in allem, ich will euch gewisse Anfragen nicht vorenthalten, vor allem weil man auch so einiges lernt. Lest selbst:

  • kleine leute im großstadtdschungel
    Habe ich tatsächlich schon wahrgenommen. Sie sind meist weiblich, meist frech und haben meist ein enormes Wadenbeißerpotential…
  • was macht ein synthesizer
    Mmh…eventuell macht er nicht nur Klänge und Töne, die zu etwas namens Musik führen könnten, sondern trinkt gelegentlich einen Kaffee, liest Zeitung und hört Radio um sich zu bilden
  • aber mir tun alle leid, die nicht hier l
    Solche Leute habe ich ja besonders gern, die mitten im Satz aufhören zu sprechen oder zu schreiben und man sich selbst einen Reim darauf machen muss, was sie denn überhaupt von einem wollten. Sowas tut mir ja persönlich leid, wenn sie sich nicht artgerecht artikulieren können.
  • der typische berliner
    Findet man noch vereinzelt in der Stadt, jedoch aufgrund seiner Ausdrucksweise nicht zu überhören. Mein Tipp: Rund um den Bahnhof Zoo suchen oder in der Kneipe ihres Vertrauens.
  • hässliches berlin
    Nicht jede Ecke Berlins ist vollgepflastert mit Kaugummis, Hundekot und Silvesterknallern. Berlin hat auch seine schönen Seiten, natürlich kennt die kaum keiner, sonst wären die nämlich auch bald so vermüllt wie der ganze Rest.
  • berlin herz & schnauze polizei
    Dieser Suchanfrage stimme ich bedingungslos zu. Berlin sollte mehr Herz zeigen und die Polizei einfach mal die Schnauze halten, bzw. einfach mal nichts tun. Immerhin sind sie Spaßverderber Nr. 1 und verhaun Leute am 1. Mai, die doch nur spielen wollten.
  • die berliner sind unfreundlich und rücks
    ..ichtsvoll oder rücksichtslos? Da war sich anscheinend ziemlich unsicher. Ich finde die Berliner überaus rücksichtsvoll. So wurde mir doch letztens von einem circa 11-jährigen Jungen ein Platz in der S-Bahn angeboten. Na gut, ich werde zwar bald erst 20, aber immerhin gibt es noch Respekt vor dem Alter scheinbar.
  • wer machte synthesizer musik
    Scheinbar hat unser Freund von vorhin mittlerweile erkannt, was ein Synthesizer so macht und wollte sich nun weitergehend informieren.
  • neidlos
    Ja, ich mag dieses Lied von Jasper. Dazu muss ich sagen, dass ich zudem derzeit wahrlich neidlos durchs Leben schreite und glücklich bin mit dem, was ich habe.
  • berlin
    Herzlichen Glückwunsch, die Mehrheit hat scheinbar erkannt, welche Stadt mit dem Begriff „Großstadtdschungel“ gemeint ist.

Natürlich gibt es noch einige weitere Suchanfragen, jedoch erspare ich mir die Kommentare dazu. Jedoch kann ich es mir nicht nehmen lassen, meine Lieblingssuchanfrage hier separat vorzustellen, da sie sogar mehr als einmal gesucht wurde:

  • melodie für einen großen busen
    Wenn die Brustvergrößerung durch Handauflegen nicht zu funktionieren scheint, so wird wohl neuerdings zur Flöte gegriffen und rumgeblasen. Wenn jemand die Melodie kennt, bitte unverzüglich Bescheid geben, könnte DIE Einnahmequelle der Zukunft sein.

Schon gewusst, …? Berlin ältestes Restaurant

•6. Mai 2009 • 3 Kommentare

die älteste Berliner Gaststätte fast 400 Jahre alt ist und heute noch bewirtschaftet wird?

Das Lokal “Zur letzten Instanz“ befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Berlins ältesten Bauwerk der Nikolaikirche. Eröffnet im Jahre 1621 unter dem Namen „Biedermeierstübchen“, war dies zunächst eine Brandweinstube. Aufgrund seiner zentralen Lage im historischen Stadtkern erlangte das Restaurant schnell Bekanntheit, auch über die Stadtmauern hinweg. Im 19. und 20. Jahrhundert häuften sich die Prominenten Gäste wie Clara Zetkin, Heinrich Zille, Otto Nagel und Charlie Chaplin.

Maxim Gorki, einer der ersten prominenten Besucher, schrieb damals:

„Um über ein Schnitzel schreiben zu können, muss man nicht selbst in der Bratpfanne gelegen haben.“

Den heutigen Namen trägt die Gaststätte seit dem Neubau eines Gerichtsgebäudes im Jahr 1924 im näheren Umfeld. Um den Frust zu ertränken oder einen erfolgreichen Rechtsstreit zu feiern, suchten die Berliner die Lokalität auf. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das bombardierte Restaurant im Zuge des Wiederaufbaus original restauriert und ist seit 1963 wieder zugänglich.

Ein besonderes Highlight ist die Speisekarte. Im Stile eines Berichtes im Berliner Dialekt verfasst, wird sehr amüsant von einer Gerichtsverhandlung erzählt. Die Namen der Gerichte sind Begriffen aus der Rechtssprechung und dem Gerichtswesen angelehnt. So kann man sich mal mit einem „Anwaltsfrühstück“ begnügen, eine „Beleidungsklage“ kosten oder auf Bestellung einen „Justiz-Irrtum“ erhalten.

Wer wissen mag, um was für Gerichte es sich bei den genannten Begriffen handelt oder einfach nur den Gerichtsbericht durchlesen mag schaut sich durch Klick die Speisekarte an: Speisekarte einer Gerichtsbericht-Erstattung aus dem alten Berlin

Kontakt:
Zur Letzten Instanz

Waisenstr. 14-16,
10179 Berlin

Öffnungszeiten:
Mo. – Sa. 12.00 – 01.00 Uhr

Tetris 1D – ein massenkompatibles Kultspiel?

•1. Mai 2009 • 2 Kommentare

Tetris ist das wohl simpelste Kultspiel dieser Welt und begeistert schon seit Generationen die Menschen aus aller Welt. Leider aber nicht simpel genug für die mangelnde Bildung, die ein Teil unserer Gesellschaft besitzt. Tetris 1D sorgt dafür, dass in Zukunft der Spielspaß gewährleistet bleibt, denn es ist einfacher und übersichtlicher.

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Lediglich ein Finger wird benötigt um die volle Vielfalt des Spieles genießen zu können. Die zweite Hand steht damit den lebensnotwendigen Dingen der Neuzeit wie SMS schreiben, Joints rauchen, an der Shisha ziehen, Alkohol trinken oder sich einen von der Palme wedeln zu können zur vollen Verfügung. Die KI des Spiels ist bemerkenswert, denn sie passt sich automatisch dem Niveau vieler an – monoton und ohne große Ansprüche. Jedoch Vorsicht: Spieler mit einer gewissen Intelligenz fühlen sich schnell überfordert bei diesem Spiel. Auf Musik wurde bei dieser Variante leider verzichet, wahrscheinlich gehen die Entwickler davon aus, dass diese den Spieler nur ablenken würde und somit seine spielerischen Leistungen gefährden könnten. Leider fehlt dem Spiel ein Multiplayermodus, sowie die Möglichkeits sich in Clans zu organisieren, so dass Clankriege mit emotionsgeladenen Gefechten auf Lanpartys leider nicht möglich sind.
Kleiner Tipp: einfachste Englischkentnisse sind notwendig zum Starten des Spiels.

Have Fun - http://www.tetris1d.org/

Für musikalisch Interessierte: Die Tetris-Melodie (Music A) auf Glasflaschen gespielt